Und jetzt: ein Buch für den Sommer!
Im Mittelpunkt der Erzählung steht eine junge Frau, die sich nach einer Phase der Überforderung und inneren Erschöpfung eine Auszeit gönnt – und diese führt sie nach Italien. Dort trift sie auf neue Menschen, neue Impulse und vor allem auf sich selbst. Zwischen dampfenden Pastatellern, sonnendurchfluteten Gassen und dem spritzigen Geschmack von Limoncello beginnt sie, alte Muster zu hinterfragen und neue Wege zuzulassen. Die Begegnungen, die sie unterwegs macht, sind mal heiter, mal berührend, aber stets wegweisend für ihre persönliche Entwicklung. Schritt für Schritt findet sie zu mehr Selbstvertrauen, Lebensfreude und innerer Ruhe zurück.
Pigntter begleitet ihre Protagonistin mit einer einfühlsamen, humorvollen Erzählstimme, die niebbelehrend wirkt, sondern eher wie eine gute Freundin, die einem beim Espresso am Küchentischbgegenübersitzt. Die italienische Kulisse – Pasta, Limoncello, warme Abende und lebendige Begegnungen – ist nicht nur atmosphärischer Hintergrund, sondern wird zum liebevollen Spiegel für die innere Reise der Hauptfigur.
Melanie Pignitter gelingt es erneut, ihre Leserinnen und Leser mit einer Mischung aus Leichtigkeit, Tiefgang und mediterranem Flair zu berühren. Der Roman knüpft thematisch an ihr erstes Buch an, doch das Schöne ist: Man muss den Vorgänger nicht gelesen haben, um vollständig in diese Geschichte einzutauchen. Beide Bände stehen für sich und erzählen jeweils eine abgeschlossene Reise zu mehr Selbstliebe, Mut und innerer Klarheit.
Ein berührender, lebensbejahender Roman, der Herz und Seele wärmt. Perfekt für alle, die Geschichten über Selbstfindung lieben – und für jene, die sich nach einem literarischen Kurzurlaub in Italien sehnen.
Empfohlen von C.Kalff